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Fototipps nach Kategorie

GQVon GQ · Sammler & Antiquitätenspezialist
5 Min. Lesezeit

Die Qualität Ihrer Fotos beeinflusst direkt die Genauigkeit Ihrer Analyse. Befolgen Sie diese Richtlinien für die besten Ergebnisse.

Allgemeine Best Practices

  • Verwenden Sie natürliches Tageslicht oder diffuses Kunstlicht. Vermeiden Sie harte Schatten und Blitz — sie verdecken Oberflächendetails und verzerren Farben.
  • Fotografieren Sie aus mehreren Winkeln: vorne, hinten, oben, unten und beide Seiten. Mehr Ansichten geben der KI mehr Informationen.
  • Fügen Sie einen gängigen Gegenstand als Maßstab bei — eine Münze, ein Lineal oder eine Standard-Spielkarte neben dem Objekt.
  • Verwenden Sie einen schlichten, neutralen Hintergrund (weiß oder hellgrau). Unruhige Hintergründe erschweren der KI die Isolierung des Objekts.
  • Stellen Sie scharfe Fokussierung sicher, besonders bei Detailaufnahmen. Unscharfe Fotos sind die häufigste Ursache für „Echtheit ungewiss“-Urteile.

Keramik und Porzellan

  • Fotografieren Sie den Boden deutlich — Herstellermarken, Ofenstempel und Regierungsmarken sind entscheidend für Datierung und Zuordnung.
  • Erfassen Sie Glasurdetails: Craquelé-Muster, Farbvariationen und Irisierungen. Eine Nahaufnahme der Glasuroberflache informiert die KI über Brenntechnik und Alter.
  • Dokumentieren Sie Absplitterungen, Haarrisse oder Reparaturen. Zoomen Sie auf beschädigte Bereiche. Der Zustand beeinflusst den Wert erheblich.

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Gemälde und Drucke

  • Fotografieren Sie die Signatur oder das Monogramm in Nahaufnahme. Wenn unsigniert, vermerken Sie dies in Ihrer Beschreibung.
  • Fotografieren Sie immer die Rückseite der Leinwand oder Tafel. Etiketten, Galeriestempel, Auktionsaufkleber und Keilrahmenmarkierungen liefern Provenienzhinweise.
  • Für Ölgemälde erfassen Sie Pinselstrichdetails mit Streiflicht (seitliches Licht). Dies zeigt die Technik und hilft, Originale von Reproduktionen zu unterscheiden.
  • Fügen Sie den Rahmen ein — er kann unabhängig wertvoll sein und liefert Datierungskontext. Fotografieren Sie alle Markierungen oder Etiketten am Rahmen.

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Schmuck und Uhren

  • Fotografieren Sie alle Punzen, Feingehaltstempel und Herstellermarken. Verwenden Sie den Makromodus oder eine Lupe, wenn verfügbar.
  • Zeigen Sie Verschlüsse, Nadelmechanismen und Fassungen — Herstellungsmethoden helfen bei der Datierung des Stücks.
  • Für Edelsteine fotografieren Sie mit und ohne Blitz. Notieren Sie die Steinfarbe bei natürlichem Licht in Ihrer Beschreibung.
  • Erwahnen Sie das Gewicht in Ihrer Textbeschreibung, wenn Sie das Stück wiegen können (Kuchenwaage funktioniert). Die KI kann das Gewicht nicht allein aus Fotos beurteilen.

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Möbel

  • Fotografieren Sie Verbindungen in Nahaufnahme: Schwalbenschwanzzinken, Schlitz-Zapfen-Verbindungen, gedübelte Konstruktion. Dies sind die stärksten Indikatoren für Alter und Herkunft.
  • Erfassen Sie alle Beschläge (Scharniere, Griffe, Schlösser) — originale vs. ersetzte Beschläge beeinflussen den Wert erheblich.
  • Zeigen Sie die Holzmaserung bei gutem Licht. Fügen Sie sowohl bearbeitete als auch unbearbeitete Oberflächen (Schubladenboden, Rückseiten) ein.
  • Suchen Sie nach Herstellerstempeln, Papieretiketten, Brandmarken oder Schablonennummern — meist auf Schubladenboden oder Rückwänden zu finden.

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Bronzen und Metallarbeiten

  • Fotografieren Sie die Patina im Detail — Farbe, Textur und Verteilung. Natürliche vs. künstliche Patina ist ein Schlüsselindikator für Echtheit.
  • Fotografieren Sie immer die Basis/Unterseite. Gießereistempel, Auflagennummern und Gussnachweise befinden sich meist hier.
  • Erfassen Sie Inschriften, Signaturen oder Gießereistempel in Nahaufnahme.

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Andere Kategorien

Für Objekte, die oben nicht abgedeckt sind, befolgen Sie die allgemeinen Best Practices und achten Sie besonders auf: Herstellermarken, Etiketten, Stempel oder Inschriften; in Nahaufnahme sichtbare Materialdetails; Konstruktionsmethoden; und jeglichen Text oder Nummern auf dem Objekt. Erwahnen Sie Material, ungefahres Gewicht und Masse im Beschreibungsfeld.